Der „Schlaumeier“ ist ein Kastenbrot, das durch den großen Anteil gesunder Saaten und Kerne besticht. Als Ausgleich zu den Röstaromen werden dem Brot Rosinen zugegeben, die nicht nur Süße verleihen sondern auch für Saftigkeit sorgen. Verschiedene Vorteige garantieren obendrein Frische bis zum letzten Krümel.
Die Saaten in einer Pfanne oder im Backofen ohne Öl nach Geschmack anrösten. Noch heiß sofort mit dem Wasser übergießen und 2-8 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen.
Die Rosinen mit dem Wasser übergießen und abgedeckt 2-8 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen
Salz und Haferflocken mit dem kochenden Wasser übergießen, gründlich mischen, abgedeckt 2-8 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen.
Mehl und Salz in das Wasser einrühren und unter Rühren kurz aufkochen bis die Masse puddingartig eindickt. Abgedeckt 2-8 Stunden abkühlen lassen.
Die Kerne und Rosinen aus Brühstück I sowie Quellstück absieben, das Wasser dabei auffangen.
Die Hefe im aufgefangenen Wasser auflösen und mit den restlichen Zutaten gründlich mischen, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind.
Den Teig bei Raumtemperatur in leicht geölter Schüssel oder Teigwanne abgedeckt 8-12 Stunden zur Gare stellen.
Am Backtag eine Kastenform (etwa 20 cm) einfetten, mit Kernen und Saaten ausstreuen und den Teig vorsichtig einfüllen, glattstreichen, mit Kernen bestreuen und bei Raumtemperatur abgedeckt 60-90 Minuten gehen lassen, bis der Teig die Form fast ausfüllt.
Den Ofen rechtzeitig auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Brot mit Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 190°C reduzieren und das Brot für 60-70 Minuten backen.
Für eine knusprigere Kruste kann das Brot während der letzten 15 Minuten ohne Form gebacken werden.