Pessach zählt zu den wichtigsten Festen der jüdischen Kultur. Es erinnert an die Befreiung aus der Sklaverei, den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Traditonell gegessen wird Matze am ersten Abend der Woche, in der gesäuerte Lebensmittel tabu sind. Damit erinnert man an die Flucht, die keine Zeit mehr ließ, Brotteige gären zu lassen.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Den Backofen mit einem Blech (alternativ Backstahl oder Backstein) rechtzeitig auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Zutaten 4 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 4 Minuten auf schnellerer Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Alternativ von Hand kneten, bis der Teig glatt und bindig ist.
Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier sehr dünn (etwa 1 mm) auf die Größe eines Backblechs ausrollen.
Die Ränder abschneiden, um die Seiten der Teigplatte zu begradigen (aus den Teigresten lässt sich eine weitere Matze ausrollen), den Teig jeweils längs und quer schneiden, sodass 12 Stücke (Oblaten) entstehen. Alle Oblaten mit einer Gabel einstechen, damit sich der Teig während des Backens nicht wölbt.
Den Teig direkt in den den vorgeheizten Ofen geben, 4 Minuten backen, den Teig wenden und weitere 4 Minuten backen.