Zuerst hieß es Phantasiebrot, heute kennen alle den Namen des Gebäcks: Baguette. Entwickelt wurde es im 19. Jahrhundert in Paris, an der Rezeptur änderte sich seitdem kaum etwas. Die langen Laibe enthalten geringe Hefemengen, haben feine Krusten und delikate, fleischige Krumen. Kombiniert mit Weichkäse liefert ein gutes Baguette eine unwiderstehliche Geschmacksexplosion.
Die Zutaten gründlich mischen und 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Alle Zutaten 10 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann auf schnellerer Stufe 2-4 Minuten kneten. Den Teig 90 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig in 3 Portionen à 350 g teilen, diese jeweils langwirken und 15 Minuten abgedeckt in Backleinen (alternativ bemehltes Geschirrtuch) bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die vorgeformten Teiglinge zu Baguettes ausrollen und weitere 20-25 Minuten abgedeckt in Backleinen (alternativ bemehltes Geschirrtuch) bei Raumtemperatur gehen lassen.
Die Teiglinge jeweils drei- bis fünfmal einschneiden, in den Backofen geben, nach 1 Minute schwaden. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 230°C senken und weitere 10 Minuten backen.