Rotbäckli ist ein anderes Wort für Aprikosen. Ohne diese Frucht wäre das Leben nur halb so lecker, deshalb sollte es ein Hefewasser damit geben. Natürlich darf dieses Hefewasser auch in einem leckeren Brot für den Alltag nicht fehlen. Das Ergebnis ist das Rotbäckli-Brot, das zum Frühstück mit Fruchtaufstrich genauso gut schmeckt wie mit Speck, Schinken oder Käse.
Die Aprikosenfrucht vom Hefewasser pürieren und mit dem Weizenmehl sowie dem Hefewasser in einer großen Schüssel zu einer homogenen Masse vermengen, gut abdecken und für mindestens 6 Stunden bei 28°C gehen lassen.
Den Vorteig mit dem Wasser in der Küchenmaschine vermischen und mit den vermengten Mehlen auf langsamer Stufe 6 Minuten gut verkneten. Auf höherer Stufe weitere 6 Minuten kneten. Danach das Salz und Öl ganz langsam zufügen und für weitere 3 Minuten unterkneten.
Der Teig kommt zur Stockgare abgedeckt bei Raumtemperatur in eine geölte Teigwanne oder Schüssel und wird nach 30 sowie 60 Minuten jeweils gedehnt und gefaltet. Nach weiteren 3 Stunden kommt der Teig für etwa 12 Stunden zur Über-Nacht-Gare in den Kühlschrank.
Am Backtag den Teig auf die bemehlte Arbeitsplatte kippen, dehnen, auf allen Seiten einschlagen, kurz entspannen lassen und vorsichtig zu einer Kugel wirken.
Zur Stückgare in einen gut bemehlten Gärkorb geben und mindestens 3 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Wichtig: Hefewasserteig ist sehr abhängig von der Triebkraft des Hefewassers, deshalb den Teig im Auge behalten.
Backofen mit einem guss- eisernen Topf darin auf 240°C gut vorheizen.
Den Teigling vorsichtig in den heißen Topf geben, Deckel schließen und bei 225°C für 60 Minuten backen.