Übrig gebliebene Kartoffeln lassen sich wunderbar in einem Brotteig verarbeiten. Neben Geschmack bringen sie auch Feuchtigkeit und somit längere Frischhaltung ins Gebäck. Für Biss sorgen geröstete Walnüsse. Das leckere Ergebnis passt zum Frühstück, wie auch zum Abendbrot oder als Snack zwischendurch.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, mit dem Wasser übergießen und zugedeckt 4-6 Stunden quellen lassen.
Alle Zutaten – außer das Brühstück – 3 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 5 Minuten auf schnellerer Stufe kneten.
Währenddessen die Walnüsse in ein Sieb geben, abgießen, mit kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen, etwa 1 Minute vor Ende der Knetzeit zum Teig geben und unterkneten. Den Teig zugedeckt 12 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach 60 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundformen. In einem bemehlten Gärkörbchen mit Schluss nach oben zugedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen mit gusseisernem Topf samt Deckel auf 250°C vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, einschneiden und in den heißen Topf geben, den Deckel schließen und 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 230°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen. Den Deckel 10 Minuten vor Backende abnehmen.