Wenn die Sehnsucht nach „Bella Italia“ gar zu groß wird, hilft ein kulinarischer Seelentröster. Was bei einem klassischen Ciabatta verschiedene Vorteige und selbst gemahlenes Mehl samt hochwertiger regionaler Olivenöle an Aroma in den Teig bringen, schaffen hier die traditionellen italienischen Zutaten sowie die lange Teigführung, die ganz fluffige Ciabatta-Brote zaubern.
Text & Foto: Denise Pissulla-Wälti
Das Wasser in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten gründlich untermischen. Bei Bedarf die restlichen 30 g Wasser schluckweise dazugeben.
Den Teig in eine geölte Teigwanne (alternativ Schüssel) geben, zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten anspringen lassen, einmal mit leicht feuchten Händen dehnen und falten, dann für 12-18 Stunden in den Kühlschrank stellen, dabei nach 30, 60, 120 und 180 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Die Arbeitsfläche mit Maisgrieß bestreuen und den Teig vorsichtig darauf stürzen. Die Oberfläche ebenfalls mit Maisgrieß bestreuen. Den Teig in 2 gleich große Teiglinge à zirka 500 g portionieren.
Die Teiglinge sanft zu Zylindern aufrollen und auf Spannung bringen. Den Schluss dabei fest andrücken, die Teiglinge anschließend mit Schluss nach unten auf eine Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) legen und zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge mit reichlich Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 210°C senken und 35-40 Minuten goldbraun backen.