Das unkomplizierte Osterbrot – oder -blatz, wie es im Rheinland heißt – ist zum Brunch schnell gemacht. Es schmeckt pur oder frisch mit etwas Butter am allerbesten. Rosinen, Butter und Zucker geben ordentlich Power, die Mandelstücke knistern beim Kauen im Mund und ein Hauch Vanille umschmeichelt die Geschmacksknospen. Das perfekte Familienbrot für die Feiertage.
Die Rosinen mit dem Wasser übergießen und zugedeckt bei Raumtemperatur zirka 60 Minuten quellen lassen.
Zucker und Hefe in Wasser auflösen.
Die Mehle, Mandeln, Xanthan und Salz klümpchenfrei mischen und zum Hefewasser hinzufügen.
Die restlichen Zutaten nacheinander hinzugeben und von Hand zu einem festen Teig verrühren. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 30-60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und rundformen. Den Teigling mit Schluss nach unten auf der Arbeitsfläche ablegen, die Oberfläche mit feuchten Fingern glatt streichen und den Laib kreuzförmig einschneiden.
Das Eigelb verquirlen und den Teigling damit bestreichen, dann mit Mandeln und Hagelzucker bestreuen. Zugedeckt bei Raumtemperatur weitere 30 Minuten gehen lassen. Dafür zum Beispiel eine große Schüssel über den Teigling stülpen, sodass das Eigelb nicht an der Abdeckung festklebt.
Rechtzeitig den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling in den Ofen geben und 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 170°C reduzieren und weitere 20 Minuten backen.