Ein Klassiker an Ostern ist der Osterkranz. Am Vorabend werden Vorteig, Kochstück und Quellstück hergestellt. Sie geben dem Gebäck volles Aroma und eine längere Frischhaltung. So ist der Kranz ein toller Begleiter zum Nachmittagskaffee. Aber auch am nächsten Morgen schmeckt er noch richtig gut. Verfeinert wird der Teig mit etwas frisch abgeriebener Zitronenschale. Mandelblättchen und Hagelzucker machen den Kranz perfekt.
Text & Foto: Nadja Alessi
Alle Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-12 Stunden gehen lassen.
Die Zutaten mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-12 Stunden quellen lassen. Das Wasser vor der Weiterverarbeitung absieben.
Die Zutaten gründlich mischen, unter ständigem Rühren aufkochen und unter Rühren weiter köcheln lassen, bis die Masse puddingartig andickt. Etwa 30-60 Minuten zugedeckt abkühlen lassen und dann zugedeckt bis zur weiteren Verwendung für 9-11 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten – außer Butter und Rosinen – auf langsamer Stufe 4 Minuten mischen.
Die Butter hinzugeben und den Teig auf schnellerer Stufe 2 Minuten kneten.
Die Rosinen hinzugeben, den Teig auf schnellerer Stufe 1 Minute kneten und zugedeckt bei Raumtemperatur 5 Stunden gehen lassen, dabei nach 90 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine sehr leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 gleich große Portionen à zirka 330 g teilen.
Jeden Teigling langwirken und zu einem etwa 60 Zentimeter langen Strang ausrollen, dabei den Anfang und das Ende des Stranges mit den Handkanten dünner ausrollen.
Einen Drei-Strang-Zopf flechten und die Enden des Zopfes zueinander führen, sodass ein Kranz entsteht. Die Enden etwas übereinander klappen und gut andrücken. Den Kranz zugedeckt bei Raumtemperatur 75 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ei verquirlen und den Kranz damit bestreichen, dann mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.
Den Kranz in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren und 30 Minuten backen.