Bei den formschönen Brötchen geht sprichwörtlich das Herz auf. Nicht nur wegen ihres auffälligen Äußeren. Auch geschmacklich sind die kleinen Gebäcke – im wahrsten Sinne – herzhaft. Die Zubereitung und das Zusammensetzen der Herzchenhälften ist ein wenig aufwändiger, weil dafür zunächst zwei Teige hergestellt werden müssen. Dafür aber sind sie etwas ganz Besonderes – ideal auch als Mitbringsel.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Saaten in einer Pfanne ohne Fett anrösten, anschließend gründlich mit Wasser und Salz verrühren. Zugedeckt mindestens 120 Minuten (bis zu 24 Stunden) bei Raumtemperatur quellen lassen.
Alle Zutaten 3 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 2 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden gehen lassen, dabei nach 60 Minuten den Teig einmal dehnen und falten.
Die Zutaten 4 Minuten auf langsamer Stufe mischen und dann 2 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Den Teig zugedeckt 12-14 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, dabei nach 60 Minuten dehnen und falten.
Hauptteig I auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in 6 gleich große Teile à zirka 65 g teilen, diese rundschleifen und 5 Minuten entspannen lassen. Mit Hauptteig II ebenso verfahren, sodass insgesamt 12 Teiglinge entstehen (Bild 1).
Alle Teiglinge jeweils zu einer etwa 10-15 cm langen Rolle formen (Bild 2).
Die 6 hellen Teigstücke aus Hauptteig I mit Wasser bestreichen und mit den Saaten bestreuen.
Alle Teiglinge jeweils leicht schräg halbieren, zum Beispiel mit einer Teigkarte (Bild 3).
Jeweils eine helle und eine dunkle Teiglingshälfte an den Schnittstellen zu einem Herzen zusammensetzen, eventuell etwas nachformen (Bild 4), dann die Herzen zugedeckt bei Raumtemperatur auf einem mit Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) ausgelegten Blech 45 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Blech mit den Herzen in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 230°C senken und 18-20 Minuten backen.