Die besten Brötchen sind jene, die kaum Arbeitsaufwand verursachen und am Ende trotzdem aromatisch jede Mahlzeit bereichern. Dabei ist nicht nur der Teig schnell zubereitet. Nach langer Reifezeit im Kühlschrank und kräftiger Aromen-Entwicklung sticht man die Teiglinge bloß kurz ab und backt. Danach ist Geschwindigkeit Trumpf. Denn von den noch warmen Brötchen kann man kaum lassen. Lange überleben sie nicht.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 10 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 10-15 Minuten kneten. Den Teig zugedeckt 90 Minuten bei Raumtemperatur anspringen lassen, dann für 18-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und sanft zu einem Quadrat von etwa 30 x 30 cm ausziehen. Das Quadrat mit einer Teigkarte diagonal in zwei Dreiecke teilen. Diese jeweils wieder mittig teilen. Jedes weitere Dreieck so lange teilen, bis die Teiglinge die gewünschte Größe haben.
Die Teiglinge auf eine Dauer- backfolie (alternativ Backpapier) geben und zugedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Rechtzeitig den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge mit Schwaden in den Ofen geben und etwa 25 Minuten backen.