Typisch für Zupfbrot sind die einzelnen Teigstücke, die nebeneinander geschichtet in einer Kastenform gebacken werden. So kann man sie bequem mit den Händen auseinander zupfen, was dem Brot seinen Namen verleiht. Teig und Füllung lassen sich gut vorbereiten. Das Gebäck ist schmackhaft und es braucht nicht viele Zutaten. Die Füllung wird aus nur vier Komponenten hergestellt. Der Vorteig mit Hartweizengrieß gibt dem Gebäck einen leicht mediterranen Touch, das Kochstück sorgt dafür, dass es schön saftig bleibt.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden gehen lassen.
Die Zutaten unter ständigem Rühren aufkochen und unter Rühren weiter köcheln lassen, bis die Masse eine puddingartige Konsistenz annimmt, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten abkühlen lassen und bis zur weiteren Verwendung bis zu 48 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt 10-14 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten – außer der Füllung – auf langsamer Stufe 6 Minuten mischen, dann 3 Minuten auf schnellerer Stufe kneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten gehen lassen, dabei nach 45 Minuten einmal dehnen und falten.
Eine Kastenform (zirka 30 cm) mit Olivenöl auspinseln.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und zu einem Rechteck von zirka 30 × 42 cm ausrollen.
Die Teigplatte in 36 kleine Rechtecke von etwa 5 × 7 cm schneiden (Bild 1).
Alle Teiglinge mit der Füllung bestreichen (Bild 2), dabei einen kleinen Teil der Füllung (zirka 5-10 g) zurückbehalten.
Die kleinen Rechtecke hochkant nebeneinander in die Form geben und mit der restlichen Füllung toppen (Bild 3), dann mit Sesamsaat bestreuen. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kastenform mit dem Teig in den Ofen geben und 35 Minuten backen.