Ob getoastet, in Scheiben auf dem Grill oder als vorbereitete Stulle – das Kastenweißbrot ist ein Tausendsassa. Der Krume verleiht Gelbweizen nicht nur ihre charakteristische Farbe, sondern auch ein harmonisch-nussiges Aroma. Obgleich nur wenig Zucker im Teig verwendet wird, schmeckt das Gebäck außerdem angenehm süßlich. Das ist dem selbst gemachten Haferdrink zu verdanken, der mit Datteln verfeinert wird.
Text & Foto: Bärbel Adelhelm
Die Zutaten unter ständigem Rühren aufkochen und unter Rühren weiter köcheln lassen, bis die Masse eine puddingartige Konsistenz annimmt, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten abkühlen lassen.
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 5 Minuten auf Knetstufe kneten, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 45-60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem flachen Rechteck von zirka 30 x 40 cm ausrollen.
Die kurzen Enden der Teigplatte jeweils zur Mitte hin einschlagen, anschließend den Teigling von der langen Seite aufrollen.
Die Teigrolle in 3 gleich schwere Teile à zirka 260 g schneiden und diese mit den Schnittflächen nach außen nebeneinander in eine gefettete Kastenform (zirka 30 cm) setzen. Die Form zugedeckt für 6-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Teiglinge mit Haferdrink bestreichen und die Form in den kalten Backofen geben. Die Temperatur auf 200°C stellen und 40 Minuten backen, anschließend bei ausgeschaltetem Backofen in der Restwärme noch 10 Minuten stehen lassen.
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 1 Minute auf Stufe 10 pürieren.
Die Masse durch ein feines Sieb (alternativ Geschirrhandtuch) drücken und die Flüssigkeit abfangen. Die festen Bestandteile als Quellstück zum Brotbacken verwenden oder entsorgen.