Das klassische Siegerländer Schwarzbrot ist ein Sauerteigbrot mit glänzender Oberfläche, das hauptsächlich aus Roggenschrot und einem kleinen Anteil Weizenmehl gebacken wird. Diese Variante des Gebäcks wird in der Kastenform gebacken und kann deshalb mit etwas mehr Flüssigkeit geknetet werden. Zwei Vorteige bringen Aroma und eine angenehme Säure in den Laib.
Text & Foto: Dieter Stegmaier
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-24 Stunden gehen lassen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-20 Stunden gehen lassen.
Die Stärke mit 25 g kaltem Wasser verrühren, dann zusammen mit dem Salz in kochendes Wasser einrühren und kurz aufkochen lassen. Die Glanzstreiche in ein zuvor ausgekochtes Glas (zirka 150 ml) füllen und bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Die Masse ist gekühlt mehrere Tage haltbar.
Alle Zutaten – außer Zuckerrübensirup und Salz – auf langsamer Stufe 5 Minuten mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Zuckerrübensirup und Salz zugeben, den Teig auf schnellerer Stufe 5 Minuten kneten und zugedeckt bei Raumtemperatur 30-45 Minuten zur Stockgare stellen.
Den Teig in eine gefettete Kastenform (zirka 30 cm) geben und glatt- streichen. Anschließend zugedeckt bei Raumtemperatur 90-120 Minuten zur Stückgare stellen, bis der Teig den Rand der Form erreicht hat.
Rechtzeitig den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Glanzstreiche vorbereiten.
Die Kastenform unter Schwaden in den Backofen geben und 15 Minuten backen. Den Schwaden ablassen, das Brot mit Glanzstreiche einstreichen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und weitere 45 Minuten fertig backen. 10 Minuten vor Backende erneut mit Glanzstreiche bestreichen.