Holunder gilt als sehr gesund und wird zum Beispiel als Tee bei Erkältungen empfohlen. Die Pflanze enthält zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine. Hier werden die Holunderblüten in ein Brot eingebacken. Heraus kommt ein nahrhafter Laib mit – trotz Vollkorn – eher lieblichem Geschmack. Besonders gut passt das Gebäck zu einer leichten Spargelcremesuppe, aber auch zu deftiger Wurst und würzigem Käse.
Text & Foto: Karl Oppenkamp
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt für 14-16 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt für 14-16 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten – außer Quellstück und Holunderblüten – auf langsamer Stufe 8-10 Minuten mischen.
Das Quellstück und die Holunderblüten hinzugeben und mit der Hand etwa 5 Minuten gleichmäßig in den Teig einarbeiten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 4 Stunden gehen lassen, dabei stündlich jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und mit Schluss nach unten in einem bemehlten Gärkörbchen 60 Minuten bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Backofen sowie einen gusseisernen Topf mit Deckel auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling aus dem Gärkorb in den Topf stürzen, mit geschlossenem Deckel in den Ofen geben, die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren und 40 Minuten backen. Den Herd ausschalten und weitere 5 Minuten im geschlossenen Topf backen.