Die Stiftung „Brot gegen Not“ bekommt regelmäßig tolle Anregungen aus den Ausbildungsbackstuben in aller Welt. Dieses Brot stammt von Bäckerinnen und Bäckern aus Burundi. Es ist ein exotischer Laib mit einem hohen Anteil an lokalen Rohstoffen. Dazu zählen Süßkartoffel, Ingwer und Kurkuma, denen das Gebäck neben dem intensiven Aroma auch gleich eine tolle Farbe verdankt.
Text: Oliver Flodman, Fotos: Edda Klepp
Die Zutaten gründlich mischen und 10-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Süßkartoffel im kochenden Wasser „al dente“ garen, dann Ingwer, Kurkuma sowie das Mehl hinzugeben und kurz aufkochen, bis das Wasser gebunden ist. Die Masse zugedeckt bei Raumtemperatur 10-12 Stunden abkühlen lassen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten gehen lassen.
Alle Zutaten von Hand gründlich zu einem homogenen Teig verkneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten zur Gare stellen, dabei nach 45 und 90 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und mit Schluss nach unten 10 Minuten bei Raumtemperatur entspannen lassen.
Den Teigling langwirken, mit Schluss nach unten in eine gefettete Kastenform (zirka 26 cm) geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 60-90 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling einschneiden, die Kastenform unter Schwaden in den Ofen geben und 50 Minuten backen. Das Brot aus der Kastenform nehmen und ohne Form weitere 10 Minuten backen.
Direkt nach dem Backen das heiße Brot mit Wasser absprühen.