Die Hefeteilchen kommen nicht nur optisch ansprechend daher, sondern überzeugen auch durch ihre fluffige Textur. Als Schüttflüssigkeit dient ausschließlich Joghurt. Sein sanftes Aroma verbreitet sich schon beim Zubereiten des Teiges. Den gebackenen Knoten verleiht er eine fruchtig-säuerliche Note. Schon pur entfaltet sich dann der unvergleichliche Geschmack im Mund.
Text & Foto: Alexander Kluzny
Die Zutaten verrühren, unter Rühren aufkochen und solange unter Rühren weiterköcheln, bis die Masse puddingartig andickt. Das Kochstück zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
Alle Zutaten – außer Butter – auf langsamer Stufe 5 Minuten mischen.
Die Butter hinzugeben, den Teig auf schnellerer Stufe 5-7 Minuten kneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer straffen Kugel formen und zugedeckt bei Raumtemperatur 45 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, 9 gleich große Portionen à zirka 90 g abstechen, diese rundschleifen und zugedeckt bei Raumtemperatur 5 Minuten entspannen lassen.
Jeden Teigling zu einem etwa 30 cm langen Strang mit spitzen Enden ausrollen.
Jeden Strang zu einer Schlaufe über Kreuz einschlagen.
Jeweils das unten liegende Ende nach oben durch das Loch der Schlaufe führen, das andere Ende unter dem Knoten festdrücken. Die Knoten mit Schluss nach unten auf ein mit einer Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 90-120 Minuten reifen lassen, bis sich das Volumen nahezu verdoppelt hat, dabei zu Beginn der Gare sowie nach 60 Minuten leicht mit Wasser besprühen.
Rechtzeitig den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Knoten mit Vollmilch bestreichen, unter Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur auf 170°C reduzieren und 22 Minuten backen.