Dieses Brot passt wunderbar zu Schmorgerichten (tajine) oder zu allem Herzhaften. Das Rezept ergibt zwei runde Laibe von etwa 20 Zentimetern Durchmesser. Wenn kein Mörser zur Verfügung steht, können die Kreuzkümmelsamen in einer Plastiktüte mit einem Nudelholz zerdrückt werden.
Hefe und Zucker behutsam in 60 ml warmem Wasser auflösen. Etwa 10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung schäumt. 50 g Weizenschrot beiseite stellen.
In einer großen flachen Schüssel den restlichen Schrot mit dem Mehl, Salz und Kreuzkümmel vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefemischung und 125 g warmes Wasser hineingießen. Mit den Händen vermischen und langsam soviel Wasser zugießen, bis ein weicher Teig entsteht. Wenn er sich von der Schüssel löst, auf einem leicht bemehlten Brett 10-12 Minuten weiterkneten, bis er glatt ist, sich aber noch leicht klebrig anfühlt. Zu einer Kugel formen und 2-3 Minuten ruhen lassen. Dann noch 1 Minute kräftig durchkneten.
Den Teig halbieren, zu zwei Kugeln formen und mit etwas Öl bestreichen.
Zwei Backbleche mit dem zurückbehaltenen Weizenschrot bestreuen und darauf je eine
Teigkugel setzen. Diese vorsichtig zu einer 15 cm großen Scheibe flach drücken. Mit einem sauberen Tuch bedecken und 1-1,5 Stunden bei etwa 25°C zugfrei gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Jedes Brot mit einem Zahnstocher drei- bis viermal anstechen. Auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten im gut vorgeheizten Backofen bei 230°C Ober-/Unterhitze goldbraun backen.