Manchmal liegt das Besondere in der Einfachheit. Das reine Dinkelbrot macht seinem Namen alle Ehre. Es hat eine luftiglockere Krume und sorgt so für ein verführerisch-zartes Mundgefühl. Dank des Kochstücks hält das aromatische, helle Gebäck lange frisch, obgleich es vermutlich ganz schnell aufgegessen wird. Ab dem ersten Bissen schwebt man nämlich schon auf Dinkel-Wolke sieben.
Text & Foto: Christoph Heger
Die Zutaten gründlich mischen, unter ständigem Rühren aufkochen und unter Rühren weiter köcheln lassen, bis die Masse puddingartig andickt. Etwa 30-60 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Alle Zutaten – außer 20 g Wasser und Salz – auf langsamer Stufe 8 Minuten mischen.
Das Salz zugeben und den Teig auf schnellerer Stufe 3 Minuten kne- ten, dabei schluckweise noch 20 g Wasser zugeben. Den Teig in eine geölte Teigwanne (alternativ Schüssel) geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen, dabei jeweils nach 30, 60 und 90 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig langwirken und mit Schluss nach oben in einem Gärkörbchen 120 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, einschneiden und unter kräftigem Schwaden in den Ofen geben, die Temperatur auf 220°C reduzieren und 45-50 Minuten backen.