Der hohe Anteil an Ballaststoffen im Emmer-Vollkornmehl sorgt für lang anhaltende Sättigung. Das ist aber noch nicht alles, was das Brot besonders macht. Es verströmt intensive Röstaromen dank der gerösteten Kürbiskerne und einer kräftig ausgebackenen Kruste. Das Brot harmoniert exzellent mit Butter und einem Fruchtaufstrich, der ein ausgeglichenes Süß-Säure-Verhältnis hat. Das gilt zum Beispiel für Himbeer- oder – etwas exotischer – Passionsfrucht. Ergänzend passt ein Espresso ganz herrvorragend dazu. So startet man gerne in den Tag.
Text & Foto: Alfred Bau
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 4-6 Stunden gehen lassen, dann für 16-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Kürbiskerne ohne Fett rösten, dann mit dem Wasser ablöschen. Zugedeckt bei Raumtemperatur 60-120 Minuten abkühlen lassen und bis zur weiteren Verwendung für bis zu 28 Stunden im Kühlschrank quellen lassen. Das Wasser absieben, es wird nicht weiter verwendet.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 4-6 Stunden reifen lassen.
Alle Zutaten – außer das Brühstück – auf langsamer Stufe 6 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 2 Minuten kneten.
Die Kürbiskerne aus dem Brühstück am Boden einer Teigwanne (alternativ Schüssel) verteilen, den Teig daraufgeben und zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten ruhen lassen, dabei alle 15 Minuten dehnen und falten, sodass die Kürbiskerne in den Teig eingearbeitet werden.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und mit Schluss nach oben in einem gut bemehlten Gärkörbchen bei Raumtemperatur 4 Stunden zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Backofen sowie einen gusseisernen Topf mit Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, einschneiden, in den Topf geben, mit geschlossenem Deckel in den Ofen geben und 10 Minuten backen. Die Temperatur auf 210°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen, für die letzten 10 Minuten den Deckel abnehmen.