Sein hoher Karotinoid-Gehalt lässt das Mehl gelb strahlen. Da liegt der Name Gelbweizen nahe. Die ursprünglichere Weizensorte begeistert aber mit mehr als nur der Farbe. Karotinoide wirken als natürliche Antioxidantien, zudem enthält das Getreide gegenüber Weizen die etwa sechsfache Menge an Lutein, dem positive Wirkung auf das Sehvermögen nachgesagt wird. Und auch wenn das wissenschaftlich umstritten ist: Schmackhafte Brote lassen sich aus Gelbweizen auf jeden Fall backen.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-14 Stunden gehen lassen.
Alle Zutaten 10 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann 3 Minuten auf schnellerer Stufe kneten und 120 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, langwirken und mit Schluss nach oben in einem bemehlten Gärkörbchen 60 Minuten zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, einschneiden und mit Schwaden in den Ofen geben. Die Temperatur auf 230°C reduzieren und 50 Minuten backen.