Die Sesamkringel aus fluffigem Hefeteig entführen direkt in Urlaubsregionen der Türkei. Hier bekommt man ihn an beinahe jeder Ecke für schmales Geld direkt auf die Hand. Der Name des Originals, Simit, bedeutet übersetzt nichts anderes als Sesamring. In dieser Sauerteig-Variante wird er mit Gerstenmalzextrakt und Sesam ummantelt. Aufgrund seiner Form hat das Gebäck viel Kruste, die Textur ist dennoch wattig-weich. Pur oder mit einem Stück Butter kann man gar nicht genug davon bekommen.
Text & Foto: Marta Ullmann
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 2-4 Stunden reifen lassen.
Das Mehl ins Wasser einrühren, dabei unter Rühren erhitzen, bis die Masse puddingartig eindickt. Zugedeckt bei Raumtemperatur 2-4 Stunden abkühlen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 8-10 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 1-2 Minuten kneten. Den Teig in eine geölte Teigwanne (alternativ Schüssel) geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10 gleich große Stücke à etwa 100 g teilen.
Jeden Teigling zu einem Zylinder von 15-20 cm Länge formen, dann bei Raumtemperatur 10 Minuten ruhen lassen.
Wasser und Gerstenmalzextrakt für das Topping verrühren.
Jeden Zylinder zu einem Strang von zirka 80 cm Länge ausrollen. Den Strang auf halber Länge zu einem Kreis legen, sodass sich die Enden zur Hälfte überlappen.
Die Strang-Enden nun jeweils um den Kreis schlingen, zum Schluss die Enden gut zusammendrücken.
Für das Topping die verschlungenen Ringe in die vorbereitete Flüssigkeit tunken und rundherum in Sesam wälzen. Die Ringe auf ein mit einer Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech legen und zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Blech mit den Teiglingen unter Schwaden in den Ofen geben und 15 Minuten backen. Den Dampf ablassen und weitere 5-10 Minuten backen.