Als hätten Sonnenblumenkerne mit Hilfe der Sonnenkraft lebenswichtige Inhaltsstoffe gespeichert: In Sachen Protein, Magnesium, Folsäure und Phosphor sind sie Spitzenreiter unter den Kernen und Nüssen. Zusammen mit Hartweizen und Weizen entsteht ein italienisch inspiriertes Brot, das nur mit Butter bestrichen, wohl aber auch mit frischen Kräutern oder feinen Auflagen gut schmeckt. Ebenso eignet es sich als Beilage zu Salaten.
Text & Foto: Johannes C. Hoflehner
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden reifen lassen.
Die Sonnenblumenkerne trocken in einer beschichteten Pfanne anrösten. Noch heiß in eine Schale umfüllen, mit Wasser übergießen und zugedeckt bei Raumtemperatur 4-12 Stunden ziehen lassen. Vor der Weiterverwendung das überschüssige Wasser absieben.
Alle Zutaten – außer Quellstück und Salz – auf langsamer Stufe 8 Minuten mischen, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 15 Minuten quellen lassen.
Das Quellstück und Salz hinzufügen, den Teig auf schnellerer Stufe 4-5 Minuten kneten, dann zugedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen.
Den Teig auf eine gut mit Hartweizenmehl bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und mit Schluss nach oben in einem mit Hartweizenmehl bemehlten Gärkörbchen bei Raumtemperatur 60 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling sanft aus dem Gärkorb stürzen, einschneiden, mit Schwaden in den Ofen geben und 15 Minuten backen. Die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 30 Minuten backen.