Die Geschichte des Anpans beginnt mit Yasubei Kimura, einem Samurai, der nach dem Ende seiner Militärlaufbahn einen neuen Beruf brauchte. Und so wurde aus dem Krieger ein Bäcker mit der Idee, Brotteig mit Sakadane-Sauerteig zu treiben. Den füllte er mit süßer Bohnenpaste (Anko). Nach vielen Experimenten entstand so das Anpan. Die aromatischen Brötchen wurden in der Bevölkerung bald so beliebt, dass sogar der japanischen Kaiser anfing, in Kimuras Bäckerei Anpan zu bestellen.
Text & Foto: Stefanie Herberth
Die Zutaten gründlich verkneten und zugedeckt bei Raumtemperatur 10-14 Stunden reifen lassen.
Alle Zutaten – außer Butter und Zucker – auf langsamer Stufe 3 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 8 Minuten kneten.
Butter sowie Zucker dazugeben und auf schnellerer Stufe 4 Minuten unterkneten. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur zirka 6 Stunden gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in 19 zirka 50 g schwere Portionen teilen, diese rundschleifen und 10 Minuten bei Raumtemperatur entspannen lassen.
Jede Teigkugel plattdrücken und jeweils etwa 40 g der Bohnenmasse – zur Kugel geformt – auf die Mitte des Fladens legen.
Die Teigränder von allen 4 Seiten über der Füllung zusammendrücken, sodass eine Kugel entsteht. Die Teiglinge mit der Naht nach unten auf ein mit einer Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech setzen.
Für das Topping des Ei verquirlen und die Teiglinge damit bestreichen.
Nun das Ende eines Rollholzes (alternativ Kochlöffel) anfeuchten, in (schwarzen) Sesam tauchen und jeweils vorsichtig auf die Mitte der Teiglinge drücken. Die Teiglinge zudecken und bei Raumtemperatur etwa 3 Stunden gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Blech mit den Teiglingen unter Schwaden in den Ofen geben und 18 Minuten backen.