Das Brot ist ein Genuss in den dunklen Wintermonaten. Wenn seine goldene Krume bei Tannenduft neben einem Kerzenfeuer leuchtet, wärmt es zuverlässig auch von innen. Geschmacklich kann das Gebäck durch Safran punkten. Bereits eine kleine Menge genügt, um dem Brot seinen einzigartigen Charakter zu verleihen. Auch als Geschenk für die Festtage ist das Brot bestens geeignet.
Text & Foto: Marie Lester
Die Zutaten in einem Topf kalt verrühren, dann unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Masse puddigartig andickt. Zugedeckt 60 Minuten abkühlen lassen, dann für 1-11 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Safran fein mörsern. Einen Spritzer Cognac hinzugeben und alles gründlich mischen. Die Masse zugedeckt bei Raumtemperatur 2-12 Stunden durchziehen lassen.
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 2-12 Stunden einweichen lassen.
Die Hefe in der Milch auflösen. Den Zucker hinzufügen und unterrühren. Das Mehl hinzugeben und klümpchenfrei verrühren, den Teig dann zugedeckt bei Raumtemperatur 15-20 Minuten gehen lassen.
Die Mehle mit Zucker und Salz vermischen.
Kochstück, Vorteig und Milch in der Rührschüssel der Knetmaschine von Hand homogen verquirlen. Dann das Ei hinzufügen und untermischen.
Etwa ein Drittel der Mehlmischung hinzugeben und in der Knetmaschine auf langsamer Stufe etwa 6-8 Minuten mischen. Dabei nach 2 und 4 Minuten je ein weiteres Drittel der Mehlmischung zugeben.
Den Teig auf schnellerer Stufe etwa 20-40 Minuten kneten, zu Beginn die Butter nach und nach zugeben. Er ist perfekt ausgeknetet, wenn der Fenstertest gelingt.
Die Safran-Würze sowie das Quellstück zugeben und auf langsamer Stufe etwa 2-4 Minuten unterkneten.
Den Teig auf eine unbemehlte Arbeitsfläche geben, kräftig dehnen und falten, dann rundwirken, in eine Schüssel geben und etwa 90 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdreifacht hat.
Den Teig auf eine unbemehlte Arbeitsfläche geben, die Gärgase vorsichtig herausdrücken und in zwei etwa gleich große Portionen à zirka 500 g teilen, beide Teiglinge rundformen und mit Schluss nach unten in leicht gefettete Panettone-Formen legen. Die Teiglinge zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 60-90 Minuten gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand der Formen erreicht hat.
Rechtzeitig den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge in den Formen auf ein Blech stellen, in den Ofen geben und 25-30 Minuten backen. Sie sind fertig gebacken, wenn man man mit einem Holzstäbchen tief in das Brot sticht und beim Herausziehen nichts mehr am Stäbchen klebt.
Die Brote aus dem Ofen holen und etwa 10-60 Minuten vollständig auskühlen lassen.
Unterdessen das Topping vorbereiten. Dafür den Zucker im Wasser aufkochen und zirka 10 Minuten abkühlen lassen. Die Brote mit Zucker-Glasur bestreichen und anschließend mit Puderzucker bestreuen.