Rosmarin und Preiselbeeren werden in der Gastronomie gerne kombiniert. Ob in herzhaften Gerichten oder als raffinierte Beilage zu Wild – die aromatische Würze des Rosmarins und die süß-säuerliche Frucht ergänzen sich perfekt. Warum also sollte man die bewährte Kombi nicht auch mal in ein Brot geben? Der Laib hat eine dunkelbraune, rustikale Kruste und passt hervorragend zu Wildspezialitäten sowie kräftigen Käsesorten.
Text & Foto: Dorothee Keipke
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt 8 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Alle Zutaten – außer Preiselbeerkompott und Rosmarin – auf langsamer Stufe 9 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 5 Minuten kneten. Den Teig in eine geölte Schüssel geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten gehen lassen, dabei nach 40 und 80 Minuten jeweils einmal dehnen und falten. Dabei den Rosmarin und die Preiselbeeren einarbeiten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken und mit Schluss nach oben zugedeckt in einem bemehlten Gärkörbchen für 12 Stunden in den Kühlschrank geben.
Rechtzeitig den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling aus dem Kühlschrank nehmen, sanft aus dem Gärkörbchen stürzen, einschneiden, mit Schwaden in den Ofen geben und 10 Minuten backen. Den Dampf ablassen, die Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen.