Zu Ostern darf ein Hefezopf nicht fehlen. Vorteig und Kochstück sorgen für Aroma und längere Frischhaltung. So kann man den Zopf auch am nächsten Tag noch genießen. Da das Gebäck nicht so süß ist, passt es perfekt zu allem auf der Ostertafel: zu Butter und Konfitüre ebenso wie zu einer Scheibe Putenbrust oder einem leckeren Quark.
Text & Foto: Nadja Alessi
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden reifen lassen.
Mehl und Salz in die Vollmilch einrühren, dabei unter Rühren erhitzen, bis die Masse puddingartig eindickt. Zugedeckt bei Raumtemperatur 120 Minuten abkühlen lassen, anschließend für bis zu 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Alle Zutaten – außer Butter – auf langsamer Stufe 4 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 6 Minuten kneten.
Die Butter zugeben, den Teig auf schnellerer Stufe 7 Minuten kneten und dann zugedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen, dabei nach 60 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in 3 gleich große Portionen à zirka 320 g teilen, diese rundschleifen und bei Raumtemperatur 5 Minuten entspannen lassen.
Die Teiglinge jeweils zu 40 cm langen Strängen ausrollen, daraus einen Drei-Strang-Zopf flechten, diesen auf ein mit einer Dauerbackmatte (alternativ Backpapier) ausgelegtes Backblech legen und zugedeckt bei Raumtemperatur 50 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Ei verquirlen und den Zopf etwa 10 Minuten vor dem Backen damit bepinseln.
Den Teigling direkt vor dem Backen ein weiteres Mal mit der Eistreiche bepinseln, dann in den Ofen geben, die Temperatur auf 190°C reduzieren und 30 Minuten backen.