Mit seiner groben Porung, der wild aufgebrochenen Kruste und dem kräftigen Geschmack ist dieses Brot echt rustikal. Das Kochstück gewährleistet Saftigkeit und der Sauerteig Marvin verleiht ihm ordentlich Backtrieb, ganze ohne Hefe. Da es im Topf gebacken wird, bekommt das Brot eine krossknusprige Kruste.
Text & Foto: Margarete Maria Preker
In einem Topf beide Mehle und das Wasser klümpchenfrei verrühren und unter rühren erhitzen bis ein Mehlpudding entsteht. Vom Herd nehmen und noch kurz weiterrühren. In einer abgedeckten Schüssel 8 bis 10 Stunden abkühlen lassen.
Die Sonnenblumenkerne mit dem Wasser übergießen und 8 bis 10 Stunden quellen lassen.
Die Chiasamen in die Milch rühren und 8 bis 10 Stunden abgedeckt im Kühlschrank quellen lassen. In den ersten 30 Minuten zwei- bis dreimal mit einem Löffel umrühren.
Alle Zutaten verrühren und bei 25°C reifen lassen. Nach 3 bis 4 Stunden ist der Starter backfertig.
Alle Zutaten gründlich mischen und bei Raumtemperatur 2 Stunden reifen lassen.
Das Salz im Wasser auflösen und mit in den Teig einkneten. Danach den Teig zusammenfalten und 30 Minuten entspannen lassen. Danach nochmals den Teig zusammenfalten, in eine eingeölte Wanne legen und abgedeckt über Nacht (10-12 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte 10 Minuten entspannen lassen, in die gewünschte Form bringen und in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Zugedeckt 45 Minuten stehen lassen.
Einen gusseisernen Topf im Ofen auf 220°C vorheizen. Das Brot hineingeben und 45 Minuten bei 200°C mit Deckel, danach 15 Minuten ohne Deckel backen.