Weich, zart und mit feiner Kruste – ein Toast, der schon beim ersten Duft gute Laune macht. Die Krume ist locker und saftig, das Aroma mild und rund, mit genau der richtigen Tiefe für süße wie herzhafte Beläge. Getoastet wird er außen goldbraun und knusprig, innen bleibt er fluffig und weich. Und das trotz eines Vollkorn-Anteils. Ein Toast für lange Frühstücke, für den ersten Kaffee am Morgen und für alles, was danach noch kommen darf.
Text & Foto: Sebastian Krist
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten anspringen lassen, dann für 12-16 Stunden in den Kühlschrank geben.
Mehl und Wasser in einem Topf klümpchenfrei verrühren und unter Rühren aufkochen, bis die Masse puddingartig andickt, zugedeckt 4-12 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Alle Zutaten 5-8 Minuten auf langsamer Stufe mischen, dann auf schnellerer Stufe 10-12 Minuten kneten und zugedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur zur Gare stellen. Dabei nach 30 und 60 Minuten jeweils dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, rundwirken, mit Schluss nach oben auf die Arbeitsfläche legen und plattdrücken, um die Gärgase auszudrücken. 8 Stücke à zirka 190 g abstechen, jeweils rundwirken und kurz entspannen lassen.
Die Teiglinge länglich ausrollen und straff aufrollen. Sie sollten etwa 10-12 cm breit sein. Jeweils 4 Teigrollen nebeneinander in eine Toastform (zirka 22 x 10 x 10 cm) geben und zugedeckt 2-3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Kastenformen mit kräftigem Dampf in den Ofen geben, die Temperatur auf 190°C reduzieren und 35-40 Minuten bis zur gewünschten Bräune backen.
Die Brote nach dem Backen aus der Form nehmen, mit Wasser absprühen und in einem Baumwolltuch eingewickelt abkühlen lassen.