Gegenüber der einfachen Variante arbeitet dieses Rezept mit weniger Hefe-Anteil und längerer Gehzeit. Das gibt dem Brot mehr Aroma. Zudem kann mit dieser Herangehensweise auch das ballonartige Aufgehen des Teiges gelingen, wie es sich für ein richtiges Pane Carasau gehört.
Mehl und Hartweizengrieß vermischen. Die Hefe in lauwarmem Wasser mit einer Prise Zucker auflösen und in die Mehlmischung einrühren.
Salz dazugeben und den Teig sehr gut kneten bis er in sich homogen und bindig ist. Dann etwa 8 Stunden bei Raumtemperatur zugedeckt gehen lassen.
Noch einmal ausgiebig kneten und einzelne Kugeln formen (Größe – je nach gewünschtem Durchmesser – etwa zwischen Golf- und Tennisball). Die Kugeln zu sehr dünnen Fladen ausrollen.
Die Fladen aufeinander legen, jeweils mit Bäckerleinen getrennt.
Den Backofen auf 250°C Umluft vorheizen.
Die einzelnen Brote auf Backpapier backen. Nach 1-2 Minuten sollten Teigballons entstehen.
Die Ballons herausnehmen, mit einem Messer entlang der Naht aufschneiden, sodass zwei Teigplatten entstehen. Diese, von Leinen oder Backpapier getrennt, aufeinanderlegen, pressen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen noch einmal backen bis sie bräunlich werden.
Und wenn es mit den Teigbal- lons nicht klappt, weil der Backofen nicht genug Power hat und die Brotscheiben nur Blasen werfen? Dann einfach den Teig so dünn wie möglich ausrollen, die Brote herausnehmen, sobald die Blasen entstehen, aufeinander stapeln, danach noch einmal ausbacken.