Genau wie bei klassischem Brot, kann man in ein glutenfreies Brot durch ein Brühstück viel Feuchtigkeit und Geschmack bringen. Ich habe bei diesem Brot Soja-, Hirse- und Reisflocken genommen. Stattdessen kann auch jede Art anderer glutenfreier Flocken genommen werden. Die Buttermilch bringt einen angenehmen und milden Geschmack in die Krume. Damit glutenfreie Brote nicht trocken werden, sollte der Teig möglichst viel Flüssigkeit enthalten. Daher backe ich alle glutenfreien Brote in der Kastenform.
Text & Foto: Valesa Schell
Die Hefe im Wasser auflösen und das Mehl unterrühren. 12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Alternativ können auch andere glutenfreie Flocken genommen werden. Die Flocken mit dem kochenden Wasser übergießen und 1-2 Stunden quellen lassen.
Den Hefevorteig mit Zuckerrübensirup, Salz, Balsamico, Hefe und Buttermilch vermischen. Maisstärke, Kartoffelmehl, Buchweizenmehl, Flohsamenschalen und Pfeilwurzelmehl mit dem Brühstück dazu geben und alles 4-5 Minuten verkneten.
Den Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm) geben. Mit nassen Händen glattstreichen. Die Oberfläche mit Flocken bestreuen und 30 bis 60 Minuten mit Folie abgedeckt gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das geht am besten auf einer warmen Heizung oder im Backofen mit eingeschaltetem Licht.
Das Brot auf die mittlere Stufe des auf 220 Grad vorgeheizten Backofens geben, danach schwaden. Nach 15 Minuten die Backofentür kurz öffnen und den Dampf abziehen lassen. Insgesamt 50 Minuten backen.