Das Besondere an dieser Saaten-Weintraube ist ihr Mehlkochstück. Das Mehl dafür wurde vor dem „Einkochen“ zuerst noch leicht in der Pfanne angeröstet. Durch diesen Trick kommt zusätzlicher Geschmack ins Brot. Dank der Traubenform ist diese Grillbeilage auch optisch ein echter Hingucker.
Text & Foto: Nadja Alessi
Zuerst das Mehl in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten und etwas abkühlen lassen. Dann mit dem Wasser zusammen aufkochen und unter ständigem Rühren eindicken lassen, bis es eine breiige Konsistenz hat. Abgedeckt knapp 2 Stunden abkühlen lassen.
1. Alle Zutaten außer der Butter 4 Minuten langsam vermischen und dann 5 Minuten schnell verkneten. Die Butter in kleinen Stücken dazu geben und nochmal 3 Minuten kneten.
2. Den Teig 4 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach
2 Stunden dehnen und falten. Nach den 4 Stunden abdecken und über Nacht für 8 bis 10 Stunden in den Kühlschrank stellen.
3. Am nächsten Morgen den Teig herausnehmen und 1 Stunde akklimatisieren lassen. Vom Teig 14 Stücke zu je 56 Gramm abstechen und rundformen. Eine Kugel mit dem Nudelholz Dünn ausrollen und zwei „Weinblätter“ ausschneiden. Aus den Resten dieser Kugel erneut eine Kugel formen und etwas länglich formen. Das wird dann der Stiel sein.
4. Alle anderen Kugeln, Blätter und den Stiel mit Wasser bestreichen und in den verschiedenen Saaten tunken oder mit verschiedenen Saaten bestreuen. Dann das Ganze zu einer Traube auf dem Backpapier zusammensetzen, wie auf dem Foto zu sehen.
5. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech abgedeckt 90 Minuten gehen lassen.
6. Ohne Schwaden in den auf 230°C vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze geben, die Temperatur auf 220°C herunterregeln und für 25 Minuten backen. Danach auf einem Kuchengitter oder Ofenrost auskühlen lassen.