Sauerteig, Roggenvollkorn, Altbrot und eine lange Gare im Kühlschrank geben diesen Weizen-Mischbrötchen geschmacklich ordentlich Bumms. So sehr, dass man mit Salz sparsam würzen kann, ohne dem Aroma etwas zu nehmen. Die lange Reifezeit macht sie zudem gut bekömmlich. Und ganz ungewöhnlich: Vollkommen untypisch schmecken diese Brötchen am zweiten Tag noch besser als am ersten.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Die Sauerteigzutaten verrühren und abgedeckt etwa 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Alle Zutaten 5 Minuten langsam mischen, dann etwa 7 Minuten schneller kneten.
Den Teig 60 Minuten bei Raumtemperatur in einer abgedeckten Schüssel gehen lassen, nach 30 Minuten einmal dehnen und falten.
Den Teig dann noch einmal dehnen und falten und abgedeckt für etwa 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Teig 60 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, entspannen lassen und behutsam in ein Viereck ziehen, das etwa 2 cm hoch ist.
Mit der Teigkarte vom Teig 10 Teiglinge zu je etwas 100 g in beliebiger Form abstechen.
Die Teiglinge auf Backpapier/Dauerbackfolie 1 Stunde lang ruhen lassen.
Backpapier/Dauerbackfolie mit den Teiglingen unter Schwaden in den gut vorgeheizten Backofen geben und die Brötchen bei 230°C Ober-/Unterhitze etwa 22 Minuten backen. Den Schwaden nach 10 Minuten ablassen.