Dinkelbrötchen haben nicht den besten Ruf. Und das zurecht. Viel zu oft erinnert ihre Konsistenz an ausgetrockneten Bauschaum. Doch das muss natürlich nicht so sein. Hier bringt ein Mehlkochstück das Mehr an Saftigkeit in den Teig und ein kleiner Roggenanteil steigert das Aroma.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Die Hefe in der Milch auflösen, das Mehl hinzufügen und alles klümpchenfrei verrühren. Dann 12-16 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Das Mehl in die kalte Milch einrühren und diese langsam erhitzen. Wenn die die Masse Pudding-artig angedickt ist, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Zutaten 10 Minuten langsam und dann 6 Minuten schnell kneten. Im Anschluss den Teig 8-10 Stunden ruhen lassen.
Teiglinge zu je 90 g abwiegen, rundschleifen und kurz ruhen lassen. Dann lang rollen und 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Die Teiglinge einschneiden und mit Dampf bei 230°C Ober-/Unterhitze im gut vorgeheizten Backofen 23 Minuten backen.