Körnerbrote sind in der Regel ein Roggenthema. Hier aber kann der Weizen seine Aroma-Karte spielen. Und das macht er richtig gut. Grob geschrotet und ergänzt um geröstete Saaten, freut sich nicht nur der Gaumen, sondern auch das Gewissen. Denn dieses Brot schmeckt auch nach einer Woche noch richtig gut. Da bleibt nichts übrig.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Schrot und Salz mit dem kochenden Wasser übergießen und abgedeckt abkühlen lassen.
Die Saaten (zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesamsaat) in der Pfanne trocken nach Geschmack anrösten, mit Wasser ablöschen und abgedeckt abkühlen lassen.
Die Zutaten mischen und 12-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Saaten in einem Sieb spülen und abtropfen lassen.
Die beiden Brühstücke und den Sauerteig in einer Schüssel gründlich von Hand vermischen und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm) geben und 2-4 Stunden gehen lassen, bis sich die Oberfläche leicht wölbt und sich kleine Löcher an der Oberfläche bilden.
Das Brot in den gut auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen geben, die Temperatur auf 180°C senken und 60 Minuten backen.