Diese Französin kommt eigentlich im Weizenkleid daher. Dinkelmehl gibt der Klassikerin aromatisch einen unerwarteten Kick. Ansonsten bleibt ein Baguette ein Baguette – außen knusprig, innen fluffig und mit eleganter Süße am Gaumen. So eignet es sich als Knabberei ebenso gut wie als Unterlage für Beläge – von süß bis herzhaft.
Text: Sebastian Marquardt, Fotos: Jan Schnare
Die Zutaten klümpchenfrei vermischen und abgedeckt 12-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Zutaten von Hand miteinander verkneten und 1 Stunde abgedeckt bei Raumtemperatur verquellen lassen.
Den Autolyseteig in kleine Stücke reißen und mit den Zutaten des Hauptteiges 7 Minuten im langsamen Gang mischen.
Den Teig 3 Stunden ruhen lassen. Nach 30, 60 und 90 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und 4 gleich große Stücke (je etwa 300 g) abstechen. Straff zu Zylindern aufrollen.
Die Teigling bei Raumtemperatur 30 Minuten abgedeckt (in Backleinen) ruhen lassen.
Die Teiglinge zu straffen Baguettes formen und diese mit Schluss nach oben im Backleinen für 30 Minuten zur Gare stellen.
Die Teiglinge auf ein Backpapier geben, einschneiden und in den auf 240°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen geben.
Nach 1 Minute schwaden und die Temperatur auf 220°C senken und 22-24 Minuten backen.