Typischerweise wird Bánh Mi mit würzigem Rind- oder Schweinefleisch belegt und mit geraspelten Gurken sowie Möhren garniert. Unbedingt gehören auch eine fruchtig scharfe Sauce und frischer Koriander dazu. Verglichen mit dem Baguette aus Frankreich hat das Sandwichbrot aus Vietnam eine viel weichere Kruste und eine fluffigere Krume. Für diesen Effekt wird ein Teil des Weizenmehls oft durch Reismehl ersetzt. Bánh MÌ kann als Fusion der französischen und vietnamesischen Küche bezeichnet werden.
Die Zutaten gründlich miteinander vermischen und 120 Minuten bei Raumtemperatur abgedeckt reifen lassen.
Die Zutaten auf schnellerer Stufe etwa 10 Minuten verkneten. Der Teig ist weich und klebrig. Den Teig in eine geölte Schüssel geben und die Oberfläche ebenfalls mit Öl benetzen. Den Teig 120 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Teig in 5-6 gleich große Portionen zu jeweils 140 g teilen. Die Arbeitsplatte mit etwas Öl bestreichen. Die Teiglinge auf eine Dicke von etwa 1 cm zu einem Dreieck flachdrücken. (Bild 1)
Von der spitzen Seite beginnend straff aufrollen. Dabei die Finger nur außen ansetzen, damit sich der Teigling in der Mitte leicht wölbt. Den Schluss gut verschließen und die Enden spitz formen. (Bild 2)
Die Teiglinge in ein leicht bemehltes Backleinen oder Geschirrtuch legen und 120 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
Den Ofen rechtzeitig auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge auf ein Backblech legen, mit Wasser besprühen, längs einschneiden. Die Schnitte nochmal mit Wasser besprühen.
Die Teiglinge mit Schwaden in den Ofen geben. Den Dampf nach 5 Minuten ablassen und weitere 17-19 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen mit ein wenig Butter bestreichen.