Ob zum Karneval im Rheinland, zu Silvester in der gesamten Republik oder zum Sonntagskaffee bei den Großeltern: Berliner sind und bleiben ein wahrer Klassiker der deutschen Backkunst. Gefüllt mit kalorienreichen Zutaten, schmecken sie auch nach ein paar Tagen noch herrlich frisch und lassen sich durch unterschiedliche Füllungen bestens variieren. Dabei spielt es selbstverständlich keine Rolle, ob man sie nun als Krapfen, Pfannkuchen, Kräppel, Küchli oder eben Berliner bezeichnet.
Zutaten gründlich miteinander verrühren und 10-12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Die Zutaten kalt verrühren. Die Masse auf dem Herd auf mittlere Hitze erwärmen. Unter ständigem Rühren dickt sie nach kurzer Zeit ein und nimmt eine puddingartige Konsistenz an. Die Masse in ein geeignetes Gefäß geben und luftdicht verschließen. Mindestens 120 Minuten, maximal 24 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.
Die Zutaten 10 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen.
Den Teig in 11-12 zirka 65 g wiegende Teiglinge teilen und diese jeweils rundwirken. Mit dem Schluss nach unten auf ein bemehltes Backleinen oder Küchentuch legen. Abgedeckt 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
Öl zum Frittieren in einen Topf füllen und bei mittlerer Hitze auf zirka 160-170°C erhitzen. Zur Probe ein kleines Stück vom Teig in das Öl geben: Wenn sich drumherum Bläschen bilden und das Stück aufsteigt, ist das Öl heiß genug.
Die Teiglinge nacheinander vorsichtig mit dem Schluss nach oben in das heiße Öl geben und jede Seite 2 Minuten ausbacken. Aus dem Topf nehmen und abtropfen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.