Ein echtes französisches Frühstück kommt ohne frische Croissants und heißen Café einfach nicht aus. Der Plunderteig, hergestellt aus einfachen Zutaten, geschichtet mit Butter, lässt ein kleines Kunstwerk entstehen. Ob herzhaft mit Schinken und Käse oder doch lieber die süße Variante mit einem Nuss-Nougat-Aufstrich oder Marmelade – belegt werden kann das Gebäck ganz nach Belieben. Weitere Alternative: Einfach pur genießen.
Alle Zutaten mit den Händen vermischen und verkneten, sodass sie sich gut miteinander verbinden. Den Teig luftdicht verschließen und zirka 10 Stunden in den Kühlschrank geben.
Die Butter 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen. Zwischen zwei Blätter Backpapier legen und mit einem Nudelholz in eine quadratische Form drücken. Die Ränder begradigen und so immer wieder in Form bringen. Am Ende sollte eine zirka 16 x 16 cm große Platte entstehen. Mit dem Backpapier verschließen und zirka 10 Stunden in den Kühlschrank geben.
Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten akklimatisieren lassen. Die Butterplatte und der Teig sollten beim Aufarbeiten in etwa die gleiche Konsistenz haben.
Die weitere Verarbeitung sollte möglichst schnell gehen, damit sich die Zutaten nicht zu sehr erwärmen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig länglich ausrollen. Dabei sollte er eine Größe von etwa 16 x 32 cm haben, doppelt so lang wie eine Seite der Butter.
Die Butter auspacken und mittig auf den Teig legen. (Bild 1)
Überstehenden Teig oben und unten über die Butter legen, sodass er in der Mitte bündig abschließt. (Bild 2+3)
Den Teig um 90° drehen, sodass die offenen Seiten (zunächst rechts und links) nun nach oben und unten zeigen. Den Teig auf eine Länge von etwa 30 cm vorsichtig ausrollen (oben und unten), wie bereits im ersten Schritt. Ein Drittel des Teiges von der kurzen Seite nach innen falten, dann mit der gegenüberliegenden Seite ebenso verfahren und ein Drittel zur Mitte falten, sodass nun drei Lagen des Teiges übereinander liegen. Abgedeckt 30 Minuten in den Kühlschrank legen. (Bild 4-6)Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Die offenen Enden zeigen wieder nach oben und unten. Den Teig auf eine Länge von 30 cm vorsichtig ausrollen. Zwischendurch prüfen, dass er nicht an der Arbeitsplatte klebt, bei Bedarf Mehl auf die Arbeitsplatte nachgeben. Wieder wie im Arbeitsschritt zuvor zusammenfalten. Abgedeckt nochmal 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Den Teig aus dem Kühlschrank auf die bemehlte Arbeitsfläche geben. Die offenen Seiten zeigen nach oben und unten. Den Teig vorsichtig auf eine Länge von 30 cm ausrollen und wieder zusammenfalten. Den Teig abgedeckt 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig herausnehmen und zu einer zirka 5 mm dünnen Platte ausrollen. Mit einem scharfen Messer Dreiecke ausschneiden (zirka 10 x 30 cm, Bild 7).
Die Teigstücke vorsichtig langziehen (Bild 8) und straff von der breiten Seite her aufrollen (Bild 9). Mit dem Schluss nach unten auf ein Backblech legen.
In Folie luftdicht verschlossen 2,5-3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Den Ofen rechtzeitig auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Bereit zum Backen sind die Teiglinge, sobald sich die einzelnen Schich- ten sichtbar voneinander trennen und sie deutlich an Volumen zugenommen haben. (Bild 10) Rüttelt man vorsichtig am Backblech, wackeln die Teiglinge
ganz locker hin und her.
Ei und Milch für die Eistreiche verrühren. Die Teiglinge damit
bestreichen und in den vorgeheizten Ofen geben. 18-20 Minuten goldbraun backen.