Das Brot ist wie ein kulinarischer Spaziergang über eine wohlduftende Wildblumenwiese im Frühsommer. Hergestellt mit Sauerteig und Weizenmehl, wird es durch die Beigabe getrockneter Blüten ergänzt. Das gibt nicht nur farblich einen Kick, sondern je nach Auswahl zusätzliche Würze. Die lange kalte Gare sorgt für ein angenehmes Aroma und Bekömmlichkeit.
Text & Foto: Margarete Maria Preker
Alle Zutaten gründlich mischen. Abgedeckt 10-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Zutaten 6 Minuten auf langsamer Stufe verkneten, bis ein fester Teig entsteht. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
Salz, Wasser und Blüten zugeben und zirka 2-3 Minuten auf langsamer Stufe unterkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 3 Stunden gehen lassen. Nach 30 und 60 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken.
Mit Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen legen und abgedeckt 18-20 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen mit einem gusseisernen Topf rechtzeitig auf 260°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teigling auf ein zugeschnittenes Backpapier stürzen und mit Blüten garnieren. Dazu je eine Blüte vorsichtig in Wasser eintauchen, auf dem Teigling platzieren und leicht andrücken.
Den Teigling nach Belieben einschneiden und in den vorgeheizten Topf geben. Die Temperatur sofort auf 230°C reduzieren und 20 Minuten mit Deckel backen. Den Deckel abnehmen und weitere 20 Minuten backen.