Einfach, saftig und spontan zu backen – dieses Fladenbrot ist in nur drei Stunden auf dem Tisch. Das Brühstück mit sehr kurzer Quellzeit genügt für eine längere Frischhaltung. Hanf färbt es zitronig-grün und bringt zusätzlich eine nussige Note mit. Aus der Teigmenge lassen sich auch mehrere kleine Fladen formen, die – individuell gefüllt – als Fingerfood gereicht werden können.
Die Mehle mit kochendem Wasser übergießen, umrühren und 5 Minuten lang quellen lassen. Die Temperatur des Quellstückes liegt bei etwa 70°C.
Das heiße Quellstück mit dem kalten Wasser, Apfel und Mehl vermengen. Die Temperatur müsste sich so auf unter 40°C reduziert haben. Danach erst die Hefe einkrümeln und das Salz zufügen. Alles zusammen 8 Minuten lang auf niedriger Stufe verkneten.
Den Teig in einer geölten Schüssel bei Zimmertemperatur 120 Minuten ruhen lassen. Währenddessen nach 30, 60 und 90 Minuten dehnen und falten. Dieses dreimalige Falten bringt Spannung in den weichen Teig, die später den Fladen in Form hält.
Nach dem Ruhen den Teig schonend auf ein Backpapier setzen, mit nassen Händen vorsichtig zu einem 3-4 Zentimeter hohen Fladen ausbreiten und 15 Minuten lang entspannen lassen.
Mit feuchten Fingerkuppen zuerst den äußeren Kreis und anschließend das diagonale Rautenmuster eindrücken. Erneut 10 Minuten entspannen lassen.
Die Oberfläche nach Belieben mit Salz, Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und den Fladen im gut vorgeheizten Ofen bei 250°C Ober-/Unterhitze und Dampf rund 20-25 Minuten knusprig braun ausbacken. Den Dampf nach 10 Minuten ablassen.