Das Buka me Qiqër ist ein albanisches Kichererbsenbrot, das in dem südosteuropäischen Land seit Jahrhunderten auf diese Weise gebacken wird. Um den Hefeansatz aus Kichererbsen herzustellen, braucht es etwas Zeit und Geschick. Das fertige Brot ist eine tolle Beilage, zum Beispiel zum Grillen. Mit süßen und herzhaften Aufstrichen eignet es sich ebenso gut als Hauptgericht.
Die Kichererbsen in grobe Stücke teilen und in ein Einmachglas füllen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und abgedeckt etwa 7-8 Stunden bei 30-40°C gehen lassen. Gelegentlich etwas bewegen. Nach Ablauf der Zeit sollte sich ein deutlich erkennbarer weißer Schaum auf der Flüssigkeit gebildet haben, die nun einen strengen Geruch verströmt. Die groben Stücke abseihen und das Hefewasser auffangen.
Die Zutaten gründlich miteinander vermischen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 12-16 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen in etwa verdoppelt hat.
Mehl, Wasser und Salz zu einem glatten Teig vermengen.
Den Vorteig hinzugeben und alles gründlich vermischen. Im Anschluss so lange von Hand kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 8-12 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat.
Den Teig in 10 gleich große Portionen à zirka 95 g teilen. Eine der Portionen beiseite legen.
Neun der Teigportionen zu je einem länglichen Rechteck von zirka 6 x 25 cm ausrollen und zu kleinen Schnecken aufrollen. Die Schnecken eng nebeneinander in eine runde Backform geben.
Den zehnten Teigling flach kreisrund ausrollen und die Schnecken in der Backform damit komplett abdecken. 30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teig-Oberfläche einschneiden, mit Eigelb bestreichen und die Backform in den vorgeheizten Ofen geben. Die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren und zirka 20-30 Minuten backen, bis sich eine schöne Kruste gebildet hat.