In Irland gehören süße Malzbrote und -brötchen zum Standardrepertoire jeder Bäckerei. Saftig-weich kommen die hübschen Irish Malts daher – und dabei mit weit weniger Süße aus. Das typische Aroma lassen sie nicht missen. Möglich wird das durch die Zugabe von Malzbier und Teigresten, zum Beispiel übrig gebliebenem Sauerteig. So schmecken die Brötchen jedes Mal wieder neu, ohne ihre irische Seele zu verlieren.
Text & Foto: Denise Pissulla-Wälti
Das Malzbier auf zirka 80-90°C erhitzen, das BROTGranulat damit übergießen, beides gründlich verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Alle Zutaten auf langsamer Stufe 6 Minuten mischen, dann auf schnellerer Stufe 4-8 Minuten kneten, die Knetdauer variiert je nach Zusammensetzung der Teigreste. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 60-90 Minuten zur Gare stellen, dabei nach 20 und 40 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 4 gleich große Portionen à zirka 220 g teilen.
Die Teiglinge jeweils zu länglichen Brötchen falten, gut auf Spannung bringen und die Enden spitz ausformen. Die Teiglinge mit Schluss nach oben mit Malzbier befeuchten und mit Sesam bestreuen, dann mit Schluss nach unten in ein bemehltes Backleinen (alternativ Geschirrhandtuch) geben und abgedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten zur Stückgare stellen.
Rechtzeitig den Backofen auf 235°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Teiglinge drehen und mit Schluss nach oben unter kräftigem Schwaden in den Ofen geben, 25 Minuten backen.