So eine Focaccia mit sehr hoher Wassermenge braucht keine Knetmaschine. Zeit und Fermentation erledigen die Arbeit. Die luftige, saftige Krume und die knusprige Unterseite machen dieses Fladenbrot vielseitig. Es schmeichelt dem Gaumen warm aus dem Ofen, aber auch kalt beim Picknick oder in Würfeln aus der Vesperbox. Der Belag lässt sich frei kombinieren – von Fleur de Sel mit frischen Kräutern bis hin zu geschmorten Zwiebeln und Käse.
Text & Foto: Inga Herrmann
Die Zutaten gründlich mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 12-18 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten klümpchenfrei mischen und zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten gehen lassen.
Salz und Hefe zum Fermentolyseteig geben, gründlich untermischen und zugedeckt bei Raumtemperatur in einer großen Schüssel 4-6 Stunden reifen lassen, dabei nach 30, 60 und 90 Minuten jeweils einmal dehnen und falten.
Eine tiefe Metallschale oder die Fettpfanne des Backofens mit Dauerbackfolie (alternativ Backpapier) auslegen. Den Teig aus der Schüssel darauf gießen und mit Olivenöl beträufeln. Mit geölten Fingern den Teig vorsichtig in die Ecken drücken und 30-60 Minuten zur Stückgare stellen.
Rechtzeitig den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teigling nach Wahl belegen. Mit leicht geölten Fingern in den Teig stippen.
Den Teig in den Ofen geben und 20-25 Minuten backen. Vor dem Anschneiden kurz auskühlen lassen.