Die Quitte ist eine Frucht mit ganz wunderbarem Aroma, das an Apfel, Birne und Zitrone erinnert. Eine Köstlichkeit, die man aus Quitten herstellen kann, ist Quittenbrot, das als besondere Zutat dem Hefebrötchen-Kranz seinen fruchtig-süßen Geschmack verleiht. So braucht es zu den Frühstücksbrötchen eigentlich nichts weiter als ein wenig leckere Butter.
Äußerlich erinnern sie an klassische Ciabatta. Im Inneren präsentieren sie aber – anders als die italienischen Schwestern – eine feinporige Krume, die selbst den Einsatz als Schulbrot möglich macht. Das milde Aroma nach langer Kühlschrankgare lässt alles zu, herzhaften Belag ebenso wie süßes Topping.
Das „Oberländer“ ist ein traditionelles Brot aus dem rheinischen Raum. Dabei handelt es sich um ein Mischbrot mit hohem Roggenanteil. Es hat eine charakteristisch glänzende Kruste, die vor dem Backen gestippt wird und daher nicht aufreißt. Der Vorteig bringt eine feine Säure ins Brot, gleichwohl ist das Gebäck recht mild und im Zusammenspiel mit herzhaftem Belag ein Genuss.
Zum Nachmittagskaffee oder Tee muss es nicht immer Kuchen sein. Wie wäre es mit Hefeteig-Nussgebäcken? Ein herrlicher Teigmantel umhüllt die leckere Füllung, die durch angeröstete Nüsse wunderbar aromatisch ist. Alle Bestandteile lassen sich schnell am Vorabend vorbereiten – und so sind die süßen Hörnchen dann am Backtag in nur zwei Stunden auf dem Tisch.
Die milde Süße der Möhre und das herbe Aroma gerösteter Kürbiskerne machen aus diesem Mischbrot einen rustikalen Gaumenschmaus. Ein kerniger Aufstrich, ein kräftiger Käse oder herzhafte Salami runden den Geschmack perfekt ab. Als Beilage zu Suppen oder Salaten eignen sich die Scheiben zudem. Wenn sie nach vier, fünf Tagen nicht mehr ganz so saftig sind, toastet man sie etwas auf. Ein Traum.