Der Kürbis ist ein vielseitiges Gemüse. Man kann ihn nicht nur zu Deko-Zwecken nutzen oder seine Kerne verwenden. Auch sein Fleisch ist ein Genuss: als Suppe, Eintopf oder auch im Brot. Dem Kürbisrondell verleiht er zum einen eine kräftige Farbe, sorgt zum anderen aber auch für ein süßliches Aroma. Damit wird das Brot zur tollen Basis für herzhafte sowie süße Aufstriche und ist ein idealer Begleiter von warmen Speisen.
Das Brot ist perfekt, um glutenfreie Sauerteigreste zu verbacken, die sich bei der Pflege über die Zeit ansammeln. Das im Kühlschrank länger aufbewahrte Anstellgut hat zwar so gut wie keine Triebkraft mehr, verleiht dem Brot aber zusätzliches Aroma. Je nach Jahreszeit und Geschmacksvorlieben können unterschiedliche frische Kräuter zum Einsatz kommen. So nimmt man zum Beispiel einfach, was auf dem Balkon oder im Garten saisonal gerade sprießt.
Kichererbsenmehl ist eher ein Zutat in der orientalischen Küche oder glutenfreien Bäckerei. Aber auch in einem klassischen Laib macht die vermahlene Erbse eine gute Figur. Sie bringt Biss in die Krume und gibt dem Brot eine mild-aromatische Note der besonderen Art. Genießen lässt es sich besonders gut mit Käse oder als Snack mit – natürlich – Hummus.
Das klassische Siegerländer Schwarzbrot ist ein Sauerteigbrot mit glänzender Oberfläche, das hauptsächlich aus Roggenschrot und einem kleinen Anteil Weizenmehl gebacken wird. Diese Variante des Gebäcks wird in der Kastenform gebacken und kann deshalb mit etwas mehr Flüssigkeit geknetet werden. Zwei Vorteige bringen Aroma und eine angenehme Säure in den Laib.
Fingerfood eignet sich bestens als kleine Mahlzeit für unterwegs, würzige Beilage zu Salaten oder Begleiter zu Grillfleisch. Die knusprig-saftigen Gebäcke verwöhnen mit einer kräftigen Käsefüllung schon pur beim Reinbeißen den Gaumen. Der Mürbeteig ist zwar schnell mit wenig Zutaten fertig, lässt sich aber, je nach Planung, auch wunderbar einige Tage früher vorbereiten.