Ein unkompliziertes Rezept passt immer genau dann, wenn es schnell und einfach gehen soll. Es besteht aus einer Mischung verschiedener Mehlsorten, die in der glutenfreien Vorratskammer ohnehin nicht fehlen sollten. Daraus entsteht ein kompakter Laib mit weicher Krume, der sich gut formen lässt und mit nahezu jedem Aufstrich sowie Aufschnitt harmoniert.
Morgens angesetzt, kommen die besonders aromatischen Buns abends frisch auf den Tisch. Gelaugt bringen sie gleich ein wenig süddeutsches Flair an den Gaumen. Ob mit einem klassischen Rindfleisch-Patty, als Chicken-Burger, mit vegetarischer oder veganer Auflage – die locker-leichten Brötchen sind vielseitig belegbar. Sie schmecken aber auch mit Butter sowie ein wenig Salz ganz wunderbar.
Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckeres Brot auf den Tisch bringen, das mit vollem Aroma überzeugt. Durch Zugabe von Malzbier und Kümmel bekommt der Speed-Zopf seinen charakteristischen Brotzeit-Geschmack.
Spontane Grill-Party? Ad-hoc geplantes Picknick? Wie peinlich wäre es, mit gekauftem Baguette aufzutauchen, wo doch alle wissen, was für Köstlichkeiten man sonst zuhause backt? Vorhang auf für die Durumdumdums. Der Teig aus Hartweizenmehl, auch Durum genannt, lässt sich nicht nur einfach bearbeiten, sein Aroma betört auch mit leichten Noten von Zimt und Anis. Ganz natürlich.
Die besten Brötchen sind jene, die kaum Arbeitsaufwand verursachen und am Ende trotzdem aromatisch jede Mahlzeit bereichern. Dabei ist nicht nur der Teig schnell zubereitet. Nach langer Reifezeit im Kühlschrank und kräftiger Aromen-Entwicklung sticht man die Teiglinge bloß kurz ab und backt. Danach ist Geschwindigkeit Trumpf. Denn von den noch warmen Brötchen kann man kaum lassen. Lange überleben sie nicht.