In Großbritannien werden Scones zum traditionellen „Afternoon Tea“ gereicht und mit Clotted Cream sowie Erdbeermarmelade gegessen. Clotted Cream ist ein dicker Rahm, der aus Rohmilch hergestellt wird. Er ist schwierig zu bekommen, aber geschlagene Sahne ein guter Ersatz. Diese glutenfreie Gebäck-Variante schmeckt am besten frisch und noch leicht warm, kann aber auch am Vortag gebacken werden.
Die aromatische Tiefe dieser Brötchen kommt nicht nur vom Sauerteig. Die Würze frischer Nadelbaum-Triebe – des Maigrüns, die spätestens im Frühsommer geerntet werden können, sowie der leicht herbe Geschmack des Matcha-Pulvers verstärken sie zusätzlich. Die Brötchen sind weich, würzig und schmecken einfach „grün“, idealerweise zu Wurst und Käse, wobei auch ein würziger Honig als Aufstrich geschmacklich eine runde Sache aus dem Rundling macht.
Gelaugte Backwaren sind hauptsächlich in Mitteleuropa bekannt. Im deutschsprachigen Raum sind sie in vielen Bäckereien in Form von Brezeln oder anderem Kleingebäck zu finden. Zu Brötchen geformt, ist Laugengebäck ein idealer Begleiter zum Frühstück. Gerade die Kombination aus süßen Aufstrichen und einer leicht salzigen Note kann prickelnd sein.
Baguettes gelten in der heimischen Küche als anspruchsvolles Gebäck. Viel einfacher, aber nicht minder lecker sind die Kartoffel- Quark-Stangen. Sie sehen etwas rustikaler aus, können von der Krume her aber durchaus mit einem Baguette mithalten und machen sich daher als Beilagenbrot immer gut.
Die herzhaften Brötchen sorgen für Abwechslung in der heimischen Backstube. Sie enthalten neben gemahlenen Mandeln auch Backkakao. Dieser Zutat verdanken die Weckerl – abgesehen von ihrer dunklen Farbe – ein besonders delikates Aroma. Dominant im Geschmack treten außerdem die vielen Sonnenblumenkerne auf.