Lievito Madre, eine lange, kalte Gare und backstarkes Weizenmehl – mehr braucht es nicht für diesen Laib. Seine Kruste ist wild aufgerissen, die Krume wattig-weich und großporig. Die karamellig-duftenden Scheiben möchte man sogleich noch warm genießen – als Butterbrot oder mit einem süßen Aufstrich, der den lieblichen Geschmack des Weizenbrotes unterstreicht.
Warum nicht mal ein Brot anstelle von Blumen schenken? Das kommt besonders gut an, wenn der fertige Laib aussieht wie eine schöne Blüte. Und dank farbigem Pulver im Teig bekommt die Krume eine wunderbare Marmorierung. So ist das Blumenbrot ein geschmackvoller Hingucker, den man garantiert nicht so schnell vergisst.
Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckeres Brot auf den Tisch bringen, das mit vollem Aroma überzeugt. Im Auffrischzack werden Sauerteigreste sinnvoll weiterverwendet, sodass jeder Laib seinen ganz eigenen Charakter hat.