Nur Wasser, Roggenmehl und Salz kommen für dieses klassische Vollkorn-Kastenbrot in den Teig. So schlicht die Zubereitung, so vielseitig ist das Gebäck auf dem Essenstisch: Besonders gut passt es zu herzhaften Aufstrichen oder Belägen, mundet aber auch mit Kräuterquark oder zu einem zünftigen Eintopf. Urig und saftig – so lässt sich das Brot wohl am besten beschreiben.
Am Tag der Heiligen drei Könige genießt man den Dreikönigs-Kranz – als katalonisches Original „Tortell de Reis“ genannt – traditionell mit der gesamten Familie. In dem Gebäckring versteckt man, so der Brauch, eine Ackerbohne sowie eine kleine Königsfigur. Wer die Figur beim Essen findet, wird symbolisch gekrönt. Pech hat, wer beim Essen die Bohne aufspürt. Die Person muss nämlich den Kranz bezahlen.
Der leckere Hefezopf macht jeden Adventsnachmittag zu einem Fest. Ein lang gereifter Vorteig und die geringe Hefemenge machen das Gebäck sehr aromatisch. Der Clou zu Weihnachten sind allerdings Orangeat und Zitronat. Die Zutaten werden nicht als Stücke in den Teig gegeben, sondern vorher zerkleinert. So genießt man den Geschmack, aber trotzdem eine weiche, gleichmäßige Krume. Ein besonderes Highlight auf dem Frühstückstisch oder zum Nachmittagskaffee.
Spekulatius fehlt während der Weihnachtszeit in kaum einem Haushalt. Der würzig-süße Geschmack der beliebten Kekse gehört für viele Menschen einfach dazu. In diesem saftigen Brot werden sie als würzende Zutat mit Dinkelmehl und Sauerteig kombiniert. Die Nougat-Füllung rundet den Geschmack ab.
Wenn ein Brot mit so wenig Aufwand hergestellt werden kann, dann aber mit so viel Aroma und so langer Haltbarkeit punktet, landet es unweigerlich auf der Backliste für jede Gelegenheit. Als Alltagsbrot überzeugt es genauso wie als Mitbringsel für liebe Freundinnen und Freunde. Nur Vorsicht! Hier besteht Suchtgefahr.