Ja, als wolkig oder fluffig lassen sich die Brötchen nicht beschreiben. Sie kommen eher kompakt daher. Roggen ist einfach nicht das Getreide für luftige Gebäcke. Dafür bringt das Korn aber ein Mehr an Geschmack mit. Und so passen die kleinen Rockis perfekt zur kalten Jahreszeit. Im Rahmen einer deftigen Jause oder zur herzhaften Suppe wärmen sie von innen.
Der traditionelle italienische Weihnachtskuchen stammt ursprünglich aus Mailand. Der Legende nach soll ihn ein Küchenbursche namens Toni erfunden haben, woher das Backwerk auch seinen Namen hat: „Il pane di Toni“ – übersetzt „das Brot von Toni“. Glutenfrei ist das Gebäck schwer zu bekommen. Darum backt man es am besten gleich selbst.
Das Gebäck bringt pure italienische Brotkultur auf den Tisch. Zu hundert Prozent aus Hartweizen und gelockert nur mit Lievito Madre, passt es perfekt zu jedem Sonntagsbrunch oder als Beilage zu Suppen. Aber auch Hummus oder ein Nuss-Nougat-Aufstrich harmonieren hervorragend mit diesem locker-leichten sowie angenehm säuerlichen Brot.
Wenn der Duft von Rosinen, Nüssen und Zimt durchs Haus zieht, sind die Feiertage nicht mehr weit. Genau diese Zutaten verleihen einem gewöhnlichen Mischbrot den vorweihnachtlichen Charakter. Das Brot schmeckt – ähnlich wie ein Stollen mit süßen und herzhaften Aufstrichen – morgens zum Frühstück, aber auch zum Nachmittagskaffee.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als sich nach einem langen Winterspaziergang mit einer Tasse warmen Kakaos und winterlichem Gebäck aufzuwärmen. Mit dem Mandelstriezel backt man sich wahres Soulfood zu Hause: Der zarte Hefeteig mit einer satten, saftigen Füllung aus Marzipan und gerösteten Mandeln verwöhnt nicht nur den Gaumen, sondern auch die Nase.